Treffen mit Samenbank in Erlangen

Am 20.09. fand in Erlangen ein Treffen mit dem Team der dortigen Samenbank und einem Mitglied unseres Vereins statt. Wir freuen uns, einem so offenen und gesprächsbereiten Arzt begegnet zu sein und auf die weitere Zusammenarbeit! Angedacht wurde u.a. die gemeinsame Entwicklung einer Informationsbroschüre zum Thema.

ZDF aspekte am Freitag 10.8. um 23 Uhr

In dem ZDF Kulturmagazin aspekte am Freitag, den 10.08.2012 von 23:00 – 23:30 Uhr kommt ein Interview mit Sarah von Spenderkinder zu dem Film Starbuck. Sarah ist die beste Ansprechpartnerin zu dem Film, denn ebenso wie die Kinder in dem Film hat sie eine Klage eingereicht, weil sie wissen möchte wer ihr Spender ist. Den Berich kann man sich auch auf der aspekte-Seite des ZDF ansehen.
Stina

Starbuck ab Donnerstag nächster Woche im Kino

Die am 16.08.2012 in Deutschland in die Kinos kommende Komödie Starbuck– setzt sich zum ersten Mal mit Samenspende aus der Sicht eines früheren Spenders und mehrerer durch ihn gezeugter Kinder auseinander.

Der Film handelt von David, der in einer Phase seines recht ungeordneten Lebens Sperma gespendet hat. Mit diesem wurden 142 Kinder gezeugt, die nun mit einer Sammelklage seine Identität herausfinden möchten. Die Klage wirft das Leben von David vollkommen um und er beginnt nach anfänglicher Ablehnung, jedes seiner Kinder persönlich kennen zu lernen, ohne ihnen jedoch zu sagen, wer er wirklich ist.

Im Großen und Ganzen merkt man, dass sich der Regisseur Ken Scott Gedanken über die Situation von Spenderkindern gemacht hat und ihren Wunsch nach Kenntnis der eigenen Abstammung nachvollziehen kann. Allerdings werden viele Situationen übertrieben und haben nichts mit den Intentionen von unserem Verein Spenderkinder gemeinsam. Eine ausführlichere Kritik mit genauerer Bezeichnung meiner Kritikpunkte findet ihr hier– (Achtung Spoiler!).

Insgesamt stellt der Film viele wichtige Perspektiven dar und ergreift Partei für die Seite der Spenderkinder, vernachlässigt dabei allerdings auch einige wie die der Eltern. Es ist keine total falsche, aber oft eine sehr emotionale und wenig realistische Darstellung. Im Großen und Ganzen ist aber einfach klasse, dass dieses Thema in die Kinos kommt und es wird hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken anregen, da einige Fragen offen bleiben. Es lohnt sich allemal, diesen Film zu sehen, und Humor darf auch bei einem so ernsten und sensiblen Thema nicht fehlen.
Sarah

Spenderkinder auf Facebook

Seit ein paar Monaten gibt es auch eine Facebook-Seite von Spenderkinder. Da viele Samenbanken und Samenspendergruppen bei Facebook sind, müssen wir auch auf dieser Plattform die Sicht von uns Betroffenen zeigen und Spenderkindern und anderen Interessenten eine Anlaufstelle bieten. Ihr könnt uns über die Seite Nachrichten schicken oder etwas auf die Pinnwand schreiben. Und wenn ihr "Gefällt mir" klickt, können wir euch immer über Neuigkeiten und Medienberichte auf dem Laufenden halten.
Stina

Bayerischer Rundfunk

Heute gab es einen Radiobeitrag mit zwei Spenderkindern aus unserem Verein. Der 27minütige Podcast kann hier angehört werden. Außer uns äußern sich noch die Eltern einer von uns, ein uns bekannter Spender und Hille Haker, Professorin für Moraltheologie und Sozialethik, zum Thema. Durch den Beitrag führt kommentierend die Journalistin Maria Riederer.
Anne

Artikel in der Gesund am 6. Juli und neuer Erfahrungsbericht

Am Freitag, 6. Juli 2012 erscheint im Heft „Gesund“ auf der letzten Seite der Artikel Samenspender-Kind sucht seine Herkunft über die Situation von uns Spenderkindern und ein bisschen über meine Geschichte. Gesund ist eine kostenlose Beilage zu einem Teil der Auflage der Welt, der Berliner Morgenpost, dem Hamburger Abendblatt, der Neuen Presse Hanover, Leipzig, Halle und Dresden. Mich ärgert etwas, dass ich dort zitiert werde, als hätte ich Gedanken gehabt, dass mein sozialer Vater nicht mein „richtiger Vater“ sei, obwohl ich mehrmals gesagt habe, dass ich solche Formulierungen ablehne. Für mich ist mein sozialer Vater mein „Vater“ und der Spender mein „genetischer Vater“. Wer der „richtige Vater“ ist, ist eine wirklich unnötige Interpretation.

Außerdem befindet sich seit zwei Wochen unter „Meinungen und Geschichten“ ein Beitrag von Sarah, in dem sie auch über ihre Klage gegen den Arzt ihrer Eltern erzählt.
Stina

Deutschlandradio Kultur

Am Wochenende gab es einen Radiobeitrag mit zwei Spenderkindern aus unserem Verein. Der 12minütige Podcast kann hier angehört und nachgelesen werden. Außer uns äußern sich noch Reiner Anselm, Professor für theologische Ethik, und ein uns bekannter Spender zum Thema. Durch den Beitrag führt kommentierend die Autorin Maria Riederer.
Anne

Interview für den Breakfast Club auf Star Fm

Ich habe mich heute vom Breakfast Club des Berliner Senders Star Fm dazu interviewen lassen, weswegen Samenspenden in Deutschlland besser geregelt werden sollten und weswegen das Wissen über unsere Abstammung wichtig für uns ist. Das interview wird wahrscheinlich am Freitag, 13.4.zwischen 5 und 10 morgens Uhr gesendet.

Man kann Star Fm auch über Livestream hören.
Stina

Jugendbuch Spenderkinder

Am 26. März 2012 ist das Buch Spenderkind von Katrin Stehle erschienen, ein Jugendbuch für das Alter von 14-17, in dem die 15jährige Lina erfährt, dass sie durch eine Samenspende gezeugt wurde. Unseres Wissens ist es der erste Roman, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, und besonders freuen wir uns über den Hinweis auf unsere Internetseite im Buch.

Wir haben das Buch im November auf Bitte des Thienemann Verlags gegengelesen, was zeigt, wie seriös und sensibel der Verlag mit dem Thema umgeht. Wir konnten viele unserer eigenen Gefühle wiedererkennen, wobei es natürlich auch sehr vom Alter abhängt, wie eine Person mit dem Thema umgeht.

Dass wir uns in dem Buch gut wiedererkennen, kommt nicht von irgendwoher: Die Autorin Katrin Stehle erzählt in einem Interview, dass sie über einen Zeit-Artikel auf Sonja, ein Mitglied unseres Vereins, auf das Thema Samenspende aufmerksam geworden ist und dann neugierig wurde, weil sie Sonjas Gefühle zuerst nicht verstanden hätte. Aus diesem Grund hätte sie sich mehr mit dem Thema beschäftigt und auch viel auf der Internetseite Spenderkinder gelesen. Wir hoffen, dass ihr Buch bei vielen (jungen) Leuten ebenso Verständnis wecken wird.

Ein paar kleine künstlerische Freiheiten erhält das Buch aber doch: Leider ist es unseren Mitgliedern bisher nicht passiert, dass der Arzt so verständnisvoll auf den Wunsch, den Spender zu kennen, reagiert wie bei Lina. Auch haben die meisten unserer Väter keine Erbkrankheit, die sie nicht vererben möchten, sondern sind ganz normal zeugungsunfähig. Ganz zuletzt ist der Kreis der anderen Spenderkinder fiktiv, wir betreiben keinen Chatraum zum Thema und zeigen auch (hoffentlich) mehr Verständnis für neue Mitglieder.
Stina